Die Sonneblume

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Heute bin ich am einem Feld mit Sonnenblumen vorbeigefahren und dabei ist mir aufgefallen, dass sie alle in die gleiche Richtung geschaut haben. Das hat mich so stutzig gemacht, dass ich gleich danach gegoogelt habe warum dem so ist. Ich meine, irgendwie habe ich mir nie wirklich darüber Gedanken gemacht, wieso die Sonnenblume, so heißt wie sie heißt. Eigentlich dachte ich sie würde so heißen, weil sie irgendwie ja so aussieht wie eine Sonne. Und vermutlich stimmt das sogar, hinzukommt allerdings dass die Sonnenblume (und dabei ist sie nicht die einzige Pflanze) eine Kompasspflanze ist. Das heißt, laienhaft ausgedrückt, die Blume dreht sich im Tagesverlauf immer der Sonne zu. Heute Vormittag also, bei der Fahrt vorbei an einem Sonnenblumenfeld, waren alle Blumen gen Südosten ausgerichtet. Fairerweise muss man sagen, dass es schon halb 11 war. Ich fand das so faszinierend. Und mal wieder ein schöner Beweis, dass man von der Natur jeden Tag aufs Neue überrascht werden kann.

Milch als Ursache für unreine Haut?

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Ich höre und lese es in letzter Zeit immer wieder: „Milch ist nicht gesund“, Menschen sind nicht dazu gemacht Milchprodukte zu konsumieren.“ usw..
Ich selbst bin mal wieder darauf aufmerksam geworden, weil ich mich intensiv mit Skincare beschäftige. Ich habe schon zig Produkte gegen unreine Haut ausprobiert, von BPO bis Azelainsäure und bisher hat nichts davon wirklich geholfen. Den Verdacht, dass die Pickel etwas mit der Darmregion zu tun haben könnten, hatte ich schon früher. Aber laut Allergietests habe weder eine Laktose- oder Fructoseintolernanz, noch eine Glutenunvergträglichkeit. Wer möchte sich darüber beschweren? Ich jedenfalls nicht. Doch irgendwie lässt mich die Thematik nicht in Ruhe und meine Haut auch nicht.
Daher habe ich inzwischen den leisen Verdacht, dass es nicht der Milchzucker ist, der mir nicht bekommt, sondern dass die Pickel und Unterlagerungen dem Milcheiweiß geschuldet sind.

„Milcheiweiß besteht aus verschiedenen Fraktionen. Die Allergene liegen als ein Komplex aus 5 Einzelantigenen vor (die Milchproteine α-Lactalbumin, β-Lactoglobulin, Casein, Lipoproteine und Albumosen-Peptongemische), und besitzen unterschiedliche physikalische Eigenschaften (Hitzestabilität, Denaturierbarkeit). Vereinfacht ausgedrückt kann man das Milcheiweiß in das schwerlösliche und hitzestabile Casein und das leichtlösliche, hitzeempfindliche Molkeneiweiß (Albumine und Globuline) einteilen.“

Quelle:ernaehrung.de

Während das Molkeneiweiß scheinbar nur auf Kuhmilch beschränkt ist, ist das Casein auch in anderer tierischer Milch wie z.B. Ziegenmilch enthalten.

Natürlich kann das alles nur ein Hinrgespinnst sein und/oder es ist mal wieder eines von tausend Mythen die im Internet herumschwirren. Allerdings möchte ich diesbezüglich gerne einen Selbstversuch starten.

Da ich nicht weiß, ob bei mir eine Allergie gegen Milchweiweiß vorliegt und wenn ja welcher Bestandteil möglicherweise für die unreine Haut verantwortlich ist, möchte ich in den nächsten 3 Wochen komplett auf Milchprodukte verzichten. Falls eine Besserung eintritt, werde ich mich nach und nach an Produkte aus Ziegen oder Schafmilch heranwagen. Ich bin gespannt. Vor allem ob ich durchhalte zu verzichten.